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Urteile zum Prüfungsrecht

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die wichtigsten und neuesten Urteile zum Prüfungsrecht und Hochschulrecht vor. Sollten Sie Fragen zu dem einen oder anderen Urteil haben, können Sie sich jederzeit gerne mit uns in Verbindung setzen.


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6. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Prüfungsanfechtung erfolgreich sein wird?

Es ist meistens schwer genaue Erfolgsaussichten zu bestimmen, da diese von vielen Faktoren abhängen.

Es ist zwischen Verfahrens- und Bewertungsfehlern zu unterscheiden. Wenn offenkundig ein Verfahrensfehler vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Prüfungsanfechtung hoch. Bei Prüfungsanfechtungen wegen eines Bewertungsfehlers sind die Erfolgsausichten statistisch geringer. Denn wir müssen den Prüfer überzeugen von seiner Meinung zu Ihrer Prüfung abzuweichen. Er muss quasi eingestehen, dass er bei seiner Bewertung Fehler gemacht hat. Das macht keiner gerne. Zudem kann ein Prüfer sich auch immer auf seinen ihm zugestandenen Bewertungsspielraum berufen, der Ihrem Antwortspielraum entgegensteht.

Ziel ist es durch unsere Widerspruchsbegründung dem Prüfer “keine Wahl zu lassen” und ihn durch gute Argumente zu einer Änderung seiner Bewertung zu bewegen.

5. Wie genau läuft eine Prüfungsanfechtung ab?

I. Erstberatung

* Sie kontaktieren uns, Kontakt.
* Sie schildern uns im Rahmen einer Erstberatung Ihre Problematik
* Kurzeinschätzung zu den Erfolgsaussichten

II. Mandat

* Erteilung einer Vertretungsvollmacht
* Beantragung der Akteneinsicht
* Sie erhalten von uns eine Einschätzung zu jeder Klausur
* Absprache welche Klausuren angefochten werden
* Honorarvereinbarung
* Einlegung des Widerspruchs (wenn nicht schon durch Sie erfolgt)
* Widerspruchsbegründung an das Prüfungsamt
* Ergebnis des Überprüfungsverfahrens (Dauer variiert)
* Danach entweder Ziel erreicht oder Übergang ins Klageverfahren

4. Bearbeiten Sie auch Prüfungsanfechtungen in anderen Studiengängen?

Ja, denn Prüfungsanfechtungen beruhen in allen Studiengängen auf ähnlichen Grundlagen.

Entweder geht man gegen Verfahrensfehler oder gegen Bewertungsfehler vor. Verfahrensfehler können auch ohne fachliche Kenntnisse im spezifischen Studiengang durch uns bearbeitet werden.

Einzig bei Bewertungsfehlern sind wir auf Hinweise durch den Mandanten/in angewiesen. Hier können Sie uns durch Nennung  der jeweiligen Quellen helfen, Argumente für Ihren Lösungsweg zu sammeln. Nach Sichtung der Fundstellen, werden wir diese dann bewerten und im besten Fall als Bewertungsfehler einordnen. Eindeutig ist das immer dann, wenn dem Prüfling ein “Beantwortungsspielraum” gegeben ist. Einen alternativen, gut begründeten Lösungsweg als falsch zu bezeichnen, wäre dann in jedem Fall ein Bewertungsfehler.

3. Kann ich Prüfungsbescheide nur anfechten, wenn ich durchgefallen bin?

Nein, grundsätzlich können alle Prüfungsbescheide angefochten werden. Wenn Sie eine Notenverbesserung von z.B. 6 auf 8 Punkte anstreben, so kann dies durch eine Prüfungsanfechtung erreicht werden. Häufig geht es den Mandanten auch darum einen bestimmten Grenzwert zu erreichen, um z.B. ein VB (vollbefriedigend) zu erreichen. Allerdings geht es in der Mehrzahl der Fälle um eine Prüfungsanfechtung wegen Nichtbestehens.

2. Welche Prüfungen kann ich anfechten? Kann ich auch z.B. Zwischenprüfungen anfechten?

Grundsätzlich kann jeder Prüfungsbescheid angefochten werden, der von einer Universität, Fachhochschule oder ähnlichen Trägern hoheitlicher Gewalt stammt. Dies gilt studiengangübergreifend, also z.B. für das Studium der Rechtswissenschaft (Jura), Humanmedizin, Tiermedizin, Architektur und alle weiteren Studiengänge.  Zwischenprüfungen können selbstverständlich ebenfalls angefochten werden.

Prüfungsbescheide sind im Grunde nichts anderes als ein Verwaltungsakt. Gegen einen Verwaltungsakt kann innerhalb einer vorgeschriebenen Frist Widerspruch eingelegt werden. Daher handelt es sich bei einer Prüfungsanfechtung genau genommen um einen Widerspruch gegen einen Verwaltungsakt.

Unerheblich für eine Prüfungsanfechtung ist,  ob die Prüfungs bestanden oder nicht bestanden worden ist.

1. Was genau ist eigentlich eine “Prüfungsanfechtung”?

Eine Prüfungsanfechtung ist ein Instrument, das jedem Student/in und jedem Referendar/in zur Verfügung steht, wenn es darum geht gegen eine Prüfungsentscheidung vorzugehen. Grundsätzlich ist eine Prüfungsanfechtung ein Widerspruch gegen eine Prüfungsbewertung. Dabei ist es unerheblich, ob die Prüfung mündlich oder schriftlich erfolgt ist.

Gründe für eine solche Prüfungsanfechtung sind vornehmlich:

1. Prüfungsanfechtung zum Zwecke der Notenverbesserung
2. Prüfungsanfechtung bei Nichtbestehen der Prüfung
3. Prüfungsanfechtung bei Fehlern im Prüfungsverfahren

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Hamburg, 15.5.2020

Reimann Ronnenberg PartGmbB: Wir haben für unsere Mandanten eine neue Webseite erstellt, auf der wir noch umfänglicher das Bildungsrecht darstellen konnten.

Besuchen Sie uns auf www.meine-pruefungsanfechtung.de ...

Prüfungsrecht, Prüfungsanfechtung und Studienplatzklage bundesweit
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