Tag-Archiv

10. Habe ich irgendwelche Nachteile zu befürchten, wenn ich eine Prüfung anfechte?

Diese Frage wird sehr häufig gestellt und kann doch so einfach beantwortet werden: Nein! Sie müsen nicht befürchten nach der Prüfungsanfechtung Nachteile zu erleiden. Es ist Ihr gutes Recht, wenn Sie eine Prüfungsbewertung überprüfen lassen wollen. Dabei können Sie sich selbsverständlich, wie bei allen anderen Rechtsproblemen auch, durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen.

15. Kann ich Sie auch am Wochenende oder in den Abendstunden erreichen (Notfall!!!)

Ja, Sie können uns auch außerhalb der Bürozeiten unter 040-444 6538 – 14 jederzeit erreichen. Sollten wir nicht im Büro sein, wird diese Nummer auf ein Mobiltelefon weitergeleitet. Wenn wir einmal nicht ans Telefon gehen können, rufen wir Sie in dringenden Fällen umgehend zurück.

14. Ich habe eine Frage? Kann ich Sie anrufen? Berechnen Sie dafür etwas?

Nein, eine telefonische Auskunft ist kostenlos und wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Allerdings kann es bei diesen Anfragen nur um generelle Fragen (z.B. zur Kontaktaufnahme, Honorar- oder Terminanfrage o.ä.) gehen. Eine endgültige rechtliche Einschätzung ist auf diese Weise nicht möglich.

Uns erreichen täglich eine Vielzahl an E-Mails und Anrufen mit zum Teil sehr detaillierten Problemstellungen und entsprechend genauen Anfragen zu Erfolgsaussichten und etwaigen Vorgehen. Es ist unser Ziel Ihnen zu helfen und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So verstehen wir diese Aufgabe und möchten sie auch in diesem Sinne anbieten. Daher erreichen Sie uns auch persönlich, wenn Sie in der Kanzlei anrufen. Die Auskunftserteilung kann aber natürlich nur in einem angemessenen Rahmen erfolgen. Als Rechtsanwalt im Bildungs- und Prüfungsrecht bieten wir eine Dienstleistung an, bei der die Zeit eine unerbitterliche Konstante darstellt. Insofern hat die Zeit für uns und unsere Mandanten einen bestimmten Wert. Das erlaubt uns leider für Anfragen ohne Mandatsverhältnis nur ein gewisses Zeitkontingent zur Verfügung zu stellen. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir rechtliche Ersteinschätzungen auch berechnen müssen. Das gilt natürlich nur für die Fälle, aus denen kein Mandat entsteht. Für eine Erstberatung können wir nach dem RVG (Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte) eine Erstberatungsgebühr je nach Aufwand und Zeit bis zu 190 Euro zzgl. MwSt. berechnen. Diesen Maximalbetrag schöpfen wir allerdings in der Regel nicht aus, so dass wir für eine erste rechtlicht Einschätzung bei einem persönlichen Besprechnungstermin in unserer Kazlei oder per E-Mail regelmäßig 50 bis 100 Euro zzgl. MwSt. berechnen.
Führt die Erstberatung in ein entsprechendes Mandatsverhältnis so werden die Kosten der Erstberatung in voller Höhe auf die nachfolgende Tätigkeit angerechnet.

13. Ist es möglich bei Ihnen auch eine Ratenzahlung zu vereinbaren?

Ja, selbstverständlich können wir uns über eine Ratenzahlung verständigen. Als Student oder Referendar verfügen Sie regelmäßig nicht über ein großes Einkommen. Dennoch möchten wir Ihnen mit einer Ratenzahlungsvereinbarung die Möglichkeit eröffnen Ihre Rechte durchzusetzen.

Wenn gewünscht, vereinbaren wir eine Ratenzahlung oder Stundung mit variablen Laufzeiten. Bitte beachten Sie dabei, dass wir laufend nur ein gewisses Kontingent an Ratenzahlungen zur Verfügung stellen, um die etwaigen Kosten einer Beratung oder Vetretung abzufedern. Ganz wichtig ist dabei, dass Sie uns im Vorfeld einer Mandatierung auf diese Möglichkeit ansprechen. Wenn wir keine Ratenzahlung im Vorfeld vereinbaren, wird davon ausgegangen, dass die entsprechenden Beträge in der vereinbarten Frist (10 Tage nach Rechnungslegung) gezahlt werden, es sei denn es ist eine Vorab(teil)zahlung vereinbart.

12. Macht es für die Kosten einen Unterschied, ob die Prüfungsanfechtung erfolgreich oder nicht ist?

Ja, das macht einen großen Unterschied. Das Prüfungsamt kann unsere Beauftragung im Widerspruchsverfahren für notwendig erklären. Wenn dies erfolgt, werden die Kosten der Beauftragung erstattet. Diese Erstattung richtet sich allerdings nach dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, RVG. Das kann bedeuten, dass die Erstattung unter dem Wert unsere Honorarvereinbarung liegt.

Hat eine etwaige Klage Erfolg, ist der Beklagte ebenfalls verpflichtet die Kosten des Verfahrens zu tragen.

11. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Bei der Mehrheit der Mandate bieten sich Honorarvereinbarungen an. Der Grund liegt darin, dass der Arbeitsaufwand bei jedem Fall sehr unterschiedlich ausfällt und mit einer Honorarvereinbarung für beide Seiten eine gewisse Planungssicherheit herrscht.

Wenn Sie uns beauftragen, eine Einschätzung der Erfolgsaussichten zu einer Prüfungsanfechtung abzugeben, dann bedeutet dies, dass wir Klausuren anfordern, sichten und einschätzen müssen. Es kommt hier natürlich auch auf die Anzahl der zu begutachtenden Klausuren an. Sollten mehr als zwei Klausuren und ggf. zusätzlich eine Hausarbeit einzuschätzen sein, so wird pro Prüfungsleistung berechnet.

Wenn Sie sich für eine Prüfungsanfechtung  entscheiden, so wird diese Leistung ebenfalls pro Klausur abgerechnet. Diese Kosten können variieren, da es durchaus Konstellationen gibt, in denen die Widerspruchsbegründung nicht besonders aufwendig ist. In diesen Fällen kann die Vergütung deutlich unter dem liegen, was eine aufwendige Begründung kosten würde. Bitte sprechen Sie uns jederzeit gerne zu den Kosten an, die wir Ihnen gerne nach Sichtung der Prüfungsleistungen aufzeigen können.

9. Brauche ich für die Prüfungsanfechtung überhaupt einen Rechtsanwalt?

Nein, für eine Prüfungsanfechtung bzw. Einlegung des Widerspruchs ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts nicht erforderlich. Auch die Begründung können Sie selbst schreiben und einreichen.

Wenn Sie nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses Verfahrens- oder Bewertungsfehler erkennen, von denen Sie überzeugt sind, dass diese alleine ein Heraufsetzen des Prüfungsergebnisses erzwingen müssten, bietet sich ein eigenes Vorgehen an. Wenn Sie sich unsicher sind, ist ein Kontakt zu einem Rechtsanwalt erforderlich.

Die Erfahrung (auch die eigene) zeigt jedoch, dass gerade bei nicht erwarteten Prüfungsergebnissen der Prüfling meist nicht in der Lage ist, objektiv die Prüfungsleistung zu bewerten. Hier spielen Emotionen und Enttäuschungen eine große Rolle. In diesen Fällen wäre es dringend anzuraten, für die Überprüfung und Bewertung einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

8. Herr Ronnenberg, Sie sind in Hamburg, ich studiere aber in München. Ist das ein Problem?

Nein, das ist kein Problem. Sie können telefonisch oder per E-Mail Ihre Situation erklären und uns schriftlich beauftragen. Fakt ist, dass sich unsere Mandate über die ganze Bundesrepublik verteilen und wir (leider) selten  Mandanten persönlich kennen lernen. Wenn Sie aber die Reise auf sich nehmen wollen, begrüßen wir Sie ganz herzlich in unseren Kanzleiräumen.

Wir könen bei jedem Prüfungsamt Akteneinsicht beantragen und uns die Unterlagen zusenden lassen. In seltenen Fällen, so wie in Hamburg (Sachverhalt des Zweiten Juristischen Staatsexamens nur auf begründeten Antrag), bedarf es eines höheren Aufwandes an die Prüfungsakte zu gelangen.

Wir informieren Sie stets über den aktuellen Verfahrensstand und dies meistens per E-Mail.

7. Muss ich eigentlich im Vorfeld der Prüfungsanfechtung (nach Ergebnisbekanntgabe) etwas beachten?

Wichtig ist, dass Sie nach Erhalt des Prüfungsbescheids die Entscheidung treffen, ob Sie gegen den Bescheid vorgehen wollen.

Regelmäßig beträgt die Widerspruchsfrist 1 Monat. Diese Frist müssen Sie also beachten. Entweder legen Sie selber Widerspruch ein oder beauftragen uns dies zu tun. Die Begründung des Widerspruchs kann auch nach Ablauf der Monatsfrist erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit eine Fristverlängerung zur Begründung zu beantragen.

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Prüfungsrecht, Prüfungsanfechtung und Studienplatzklage bundesweit
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