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Freitag, 16. Dezember 2016

Erfolgreiche Prüfungsanfechtung – Zweites Staatsexamen

Die Ausgangslage dieser erfolgreichen Prüfungsanfechtung war denkbar schlecht. Im Wiederholungsversuch des zweiten juristischen Staatsexamens erreichte unser Mandant zwar die erforderliche Punktzahl, benötigte aber eine weitere bestandene Klausur. Als problematisch stellte sich dann heraus, dass sich nach Sichtung der Klausuren nur eine Klausur zur Anfechtung anbot.

Das besondere Augenmerk der für unseren Mandanten erstellten Widerspruchsbegründung lag nicht nur auf den aufgezeigten Bewertungsfehlern, sondern auch darauf, die Prüfer durch eine Gesamtdarstellung der Vorzüge der Klausur, zum Überdenken seiner Bewertung zu bewegen. Da uns die Prüfer bekannt waren, wussten wir, dass diese „weichen“ Argumente im vorliegenden Fall erfolgreich sein könnte und wurden durch das Ergebnis dieser Prüfungsanfechtung bestätigt.

Wichtig für eine Widerspruchsbegründung ist also auch, den einzelnen Prüfer richtig einschätzen zu können. So helfen bei einem kanzleibekannten „Nichthochsetzer“ regelmäßig nur konsequent vorgetragene und wissenschaftlich belegbare Bewertungsfehler. Andere Prüfer hingegen bewegen sich nur, wenn Ihnen keine Fehler vorgeworfen werden, sondern allein das Überdenken angeregt wird. Welche Strategie zu verfolgen ist, entscheidet sich bei jedem Mandat neu.

Wir freuen uns, den erforderlichen Punkt für unseren Mandanten erzielt zu haben und drücken die Daumen für die im Frühjahr 2017 stattfindende mündliche Prüfung.

Prüfungsrecht, Prüfungsanfechtung und Studienplatzklage bundesweit
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