9. Brauche ich für die Prüfungsanfechtung überhaupt einen Rechtsanwalt?

Nein, für eine Prüfungsanfechtung bzw. Einlegung des Widerspruchs ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts nicht erforderlich. Auch die Begründung können Sie selbst schreiben und einreichen.

Wenn Sie nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses Verfahrens- oder Bewertungsfehler erkennen, von denen Sie überzeugt sind, dass diese alleine ein Heraufsetzen des Prüfungsergebnisses erzwingen müssten, bietet sich ein eigenes Vorgehen an. Wenn Sie sich unsicher sind, ist ein Kontakt zu einem Rechtsanwalt erforderlich.

Die Erfahrung (auch die eigene) zeigt jedoch, dass gerade bei nicht erwarteten Prüfungsergebnissen der Prüfling meist nicht in der Lage ist, objektiv die Prüfungsleistung zu bewerten. Hier spielen Emotionen und Enttäuschungen eine große Rolle. In diesen Fällen wäre es dringend anzuraten, für die Überprüfung und Bewertung einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

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