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Ist die Bildung von Durchschnittspunktzahlen zwischen „ausreichend“ und „mangelhaft“ zulässig?

Hessischer VGH, Beschluss vom 29.06.2004, Az. 8 TG 1200/04

Die Regelung des hessischen Juristenausbildungsgesetzes, wonach bei schriftlichen Prüfungsleistungen Durchschnittspunktzahlen ermittelt werden, ist auch im Bereich der Bestehensgrenze zwischen „Ausreichend“ und „Mangelhaft“ (3 oder 4 Punkte) in Bezug auf Art. 3 GG und Art. 12 GG verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Der Grund hierfür liegt darin, dass sich die Punktzahl von 3,5 aus der gleichgewichtigen Berücksichtigung beider Einzelbewertungen ergibt. Auch im Rahmen einer Beschwerdebegründung gemäß § 146 Abs. 4 Satz 3 VwGO reicht ein pauschaler Bezug auf erstinstanzliche Ausführungen nicht aus.
GG Art. 3, GG Art. 12, JAG (HE) § 15 Abs. 2, JAG (HE) § 45, VwGO § 146 Abs. 4

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