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Welche Prüfungen kann ich anfechten? Kann ich auch z.B. Zwischenprüfungen anfechten?

Grundsätzlich kann jeder Prüfungsbescheid angefochten werden, der von einer Universität, Fachhochschule oder ähnlichen Trägern hoheitlicher Gewalt stammt. Dies gilt studiengangübergreifend, also z.B. für das Studium der  Rechtswissenschaft (Jura), Humanmedizin, Tiermedizin, Architektur und alle weiteren Studiengänge. Zwischenprüfungen können selbstverständlich ebenfalls angefochten werden.

Prüfungsbescheide sind im Grunde nichts anderes als ein Verwaltungsakt. Gegen einen Verwaltungsakt kann innerhalb einer vorgeschrieben Frist Widerspruch eingelegt werden. Daher handelt es sich bei eine Prüfungsanfechtung genau genommen um einen Widerspruch gegen einen Verwaltungsakt.

Welche Prüfungen kann ich anfechten? Kann ich auch z.B. Zwischenprüfungen anfechten?

Grundsätzlich kann jeder Prüfungsbescheid angefochten werden, der von einer Universität, Fachhochschule oder ähnlichen Trägern hoheitlicher Gewalt stammt. Dies gilt studiengangübergreifend, also z.B. für das Studium der  Rechtswissenschaft (Jura), Humanmedizin, Tiermedizin, Architektur und alle weiteren Studiengänge. Zwischenprüfungen können selbstverständlich ebenfalls angefochten werden. mehr

Prüfungsanfechtung – Widerspruch gegen Prüfungsentscheidungen

Prüfungen sind ein Teil jeder Ausbildung. Sie sollen den Nachweis über den Leistungsstand eines jeden Kandidaten geben.

Jeder Student oder Referendar hat seine Leistung schon einmal als ungerecht bewertet eingestuft. Kann es wirklich sein, dass meine Klausur nur X Punkte wert ist? Wichtig wird diese Frage bei der Bewertung der Staatsexamina, denn diese entscheiden über Wohl und Wehe des Kandidaten. Die Realität sieht nur in Ausnahmefällen (und ich möchte darauf hinweisen, dass es sie gibt) einen Kandidaten mit einem unterdurchschnittlichen Examen für eine Partnerschaft in einer Großkanzlei oder den Chefposten eines Konzern vor.

Umso wichtiger ist es die Bewertungen von Prüfungsleistung eingehend zu untersuchen. Es gibt genügend Ansatzpunkte, um die jeweiligen Bewertungen von Klausuren in Frage zu stellen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist u.a. der vom BVerfG geprägte Begriff des “Antwortspielraums“ des Prüflings. Danach darf es zu einem Problem zwei Meinungen geben und eine vertretbare Lösung, die vom Prüfling mit guten Argumenten schlüssig begründet worden ist, nicht als falsch bewertet werden.

  • Frage: Hat der Prüfer meinen Lösungsweg, den ich mit gewichtigen Argumenten unterlegt habe, als falsch bewertet?
  • Frage: Hat der Prüfer meine gesamte Prüfungsleistung wahrgenommen oder hat er nur pauschal bewertet?
  • Frage: Hat der Prüfer seine Bewertung z.B. von meinem Schriftbild beeinflussen lassen?
  • Frage: Hat der Prüfer willkürlich eine richtige Antwort als falsch bewertet, obwohl er sie an anderer Stelle als richtig angesehen hat?
  • Frage: Hat der Prüfer unsachliche Bemerkungen an den Rand geschrieben?

Wenn Sie eine der beispielhaften Fragen mit Ja beantwortet haben, sollten Sie sich mit uns in Verbindung setzen.

Prüfungsrecht, Prüfungsanfechtung und Studienplatzklage bundesweit
Rechtsanwalt für Prüfungsrecht, Prüfungsanfechtung und Studienplatzklage in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen,